Leistungsspektrum

Zusätzliche Leistungen

Als Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erhalten Sie nach wie vor alle notwendigen ärztlichen Leistungen im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben. Diese Leistungen müssen „ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein und dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten“. So steht es im 5. Sozialgesetzbuch, das als Grundlage Ihrer Krankenversicherung bei der GKV dient.

Darüber hinaus gibt es wünschenswerte bzw. empfehlenswerte medizinische Leistungen, die nicht zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen gehören, die Sie aber Gründen Ihrer persönliche Sicherheit von Ihrem Arzt wünschen. Diese Wunschleistungen dürfen nicht zu Lasten der Krankenkassen abgerechnet werden. Diese Leistungen werden daher als Privatleistung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) berechnet.

Es handelt sich dabei um Leistungen, die

  • nicht Bestandteil des Leistungsumfangs der GKV sind, aber von Patientinnen gewünscht werden.
  • zwar Bestandteil des Leistungsumfangs der GKV sind, aber in der vorliegenden Situation aus medizinischen Gründen nicht notwendig sind.
  • ärztlich empfehlenswert und medizinisch sinnvoll sind.
  • nicht zu Lasten der gesetzlichen Krankversicherung abgerechnet werden dürfen.
  • von den Patientinnen privat bezahlt werden müssen..

Sie finden nachstehend eine Aufstellung von Leistungen, die Sie zusätzlich zu den Leistungen Ihrer Krankenkasse in Anspruch nehmen können. Ein Angebot für Sie!

Unsere IGEL-Angebote:

 

1. Zusätzliche Leistungen bei Krebsvorsorge

Die normale „Krebsvorsorge“, wie sie von den Krankenkassen vorgesehen ist, umfasst neben der Befragung lediglich eine frauenärztliche Untersuchung sowie ein Krebsabstrich vom äußeren Muttermund. Eine Untersuchung zur echten Früherkennung von Gebärmutterschleimhautkrebs bzw. Eierstockskrebs ist von der GKV nicht vorgesehen. Hier kann eine Ultraschall- bzw. Labor-Un­tersuchung sinnvoll und empfehlenswert sein. Eine Abrechnung über die Krankenkasse, wie es früher gemacht wurde, ist nicht möglich. Auch dürfen diese Leistungen nicht kostenlos erbracht werden.

Eine Ultraschalluntersuchung aus medizinischen Gründen gehört natürlich zu den Leistungen Ihrer Krankenkasse.

Mit einem neuen Test kann direkt das Darmtumorenzym im Stuhl gesucht werden. Der herkömmliche Test suchte lediglich nach Blutspuren im Stuhl.

Ebenso steht ein neuer Urin-Test zur Früherkennung von Blasenkrebs jetzt zur Verfügung

Kosten: € 46,70

 

2. Zusätzliche Leistungen bei Mutterschaftsvorsorge
   

Die Mutterschaftsrichtlinien der Krankenkassen sehen nur 3 Ultraschalluntersuchungen vor (um die 10., 20., und 30. Woche) vor. Gerade zu Beginn der Schwangerschaft kann eine Ultraschalluntersuchung sehr wichtige Informationen geben, wie Nachweis eines Herzschlages, Ausschluss einer Eileiterschwangerschaft oder drohende Fehlgeburt. Aber auch in der späteren Schwangerschaft können weitere Ultraschalluntersuchungen wünschenswert sein, um die Entwicklung des Kindes zu verfolgen und die Beziehung zum Kind zu fördern. Es ist zwar nicht immer möglich, „schöne“ Bilder zu bekommen, dennoch wird diese Untersuchung immer wieder als etwas Besonderes erlebt.

Sie können die Ultraschallbilder als Projektion auf einer ca. 70 x 50 cm großen Leinwand betrachten.

Kosten: der erste Ultraschall zum Nachweis der Herzaktionen  € 24,70. Weitere Wunsch-Ultraschalluntersuchungen € 36,70 

 

3. Verhütung

Einlage einer kupferhaltigen Spirale oder der sog. „Hormonspirale“ (viele Vorteile zur üblichen Spirale), beide für 5 Jahre, sowie Einsetzen eines Hormonimplantates (für 3 Jahre).

Die erste Ultraschall-Untersuchung nach Einlage der Spirale ist eine Kassenleistung. Weitere Ultraschallkontrollen sind Eigenleistungen.

Kosten (alles inklusive) für eine Hormonspirale:   € 330,00. Kupferspirale € 157,50.

 

4. Untersuchung bei Kinderwunsch

Besteht ein Kinderwunsch für einen Zeitraum von weniger als 6 Monaten, so können die folgenden Untersuchungen in bestimmten Zyklusphasen vorgenommen werden, um Informationen über die eigene Fruchtbarkeit zu erhalten.

Gynäkologische Untersuchung, Vaginal-Sono­graphie mit Messung des Follikels vor dem Eisprung, Blutentnahmen zur Hormonbestimmung.

Bei längerem Kinderwunsch: Kassenleistung.

 

5. Impfung gegen Scheideninfektionen

Durch eine 3-malige Impfung im Abstand von 2 Wochen lässt sich die Häufigkeit von bakteriellen Scheideninfektionen deutlich reduzieren.

 

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